FedEx Newsroom

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„Access“ zentraler Erfolgsfaktor für Europas Entwicklung in der Weltwirtschaft

June 6, 2007

PARIS, 6. Juni 2007 – Auf einer Podiumsdiskussion von FedEx gestern in Paris sprachen Sir Digby Jones (ehemaliger Director-General der Confederation of British Industries), Zaki Laïdi (Senior Research Fellow, Centre d’Etudes et de Recherches Internationales) und Professor Dr. Norbert Walter (Chef-Volkswirt, Deutsche Bank Gruppe) darüber, wie durch einen besseren „Access“ Europas Stellung in der Weltwirtschaft ausgebaut werden kann. Access, also der Zugang zu Interaktion und Austausch zwischen Menschen, Unternehmen und Nationen, ist weltweit entscheidend für das wirtschaftliche Wachstum und die Verbesserung des sozialen Wohlstands.

Die Diskussion basierte auf Erkenntnissen jüngster Studien des Stanford Research Institute International (SRI). Im Auftrag von FedEx analysierte das Institut, wie Deutschland, Frankreich und Großbritannien Access nutzen. SRI erstellte bereits im vergangenen Jahr eine globale Studie für FedEx mit dem Titel „The Power of Access“. Die Wissenschaftler von SRI bewerteten 75 Länder danach, inwiefern diese ihr vorhandenes Potential an Access wirklich nutzen, um Entscheidungen zu treffen, am globalen Handel teilzunehmen oder weltweit zu kommunizieren – und so letztlich die Lebensqualität zu verbessern. In der erstellten Rangliste befinden sich elf Länder aus Europa unter den ersten fünfzehn Nationen, die am meisten von Access profitieren. 

„Die Europäische Union, die sich dank der anhaltenden Bemühungen ihrer Regierungen, Unternehmen und Einzelpersonen zur weltgrößten Handelsregion, aber auch zum größten Anbieter humanitärer Hilfe entwickelt hat, ist der Beweis für die Bedeutung von Access“, sagte Robert W. Elliott, President FedEx Express, Europa, Naher Osten, Indischer Subkontinent und Afrika.

Access in Frankreich, Deutschland und Großbritannien

Die Bedeutung von Energiesicherheit, technischem Fortschritt und Verbesserungen der Infrastruktur – das waren die beherrschenden Themen des Forums in Paris. Die Diskussion fokussierte sich auf die Ergebnisse der Länder-Studien von SRI. Die Teilnehmer setzten diese Ergebnisse in Bezug zu aktuellen Nachrichten und Themen aus den einzelnen Ländern. Die zentralen Aussagen sind: 

  • In Deutschland (Platz 7 in der Studie „The Power of Access“) nutzen die Unternehmen das Potenzial der vorhandenen Infrastruktur besser als die Unternehmen in allen 74 anderen Ländern. Deutsche Firmen sind innovativ, bauen ihr Supply Chain Management aus und suchen Zugänge zu neuen Märkten. Allerdings schmälert die Arbeitslosigkeit in Deutschland den  Handlungsspielraum der Leute.
  • Frankreich verdankt die hohe Gesamtwertung (Rang 10) in der Access-Studie seiner hochentwickelten Infrastruktur mit modernen Verkehrsnetzen und High-Tech-Telekommunikation sowie seinen ausgeprägten internationalen Beziehungen. Frankreichs Chancen für die gesamte Nation liegen darin, mehr Arbeits- und Ausbildungsplätze für die Jugend bereitzustellen. Die neu gewählte französische Regierung hat Access zu einem zentralen Bestandteil ihres politischen Programms gemacht. Frankreich will sich sozioökonomisch weiterentwickeln und seine Position in der globalen Wirtschaft stärken.
  • In Großbritannien (Platz 9) profitieren die Menschen vom hohen Bildungsgrad und den vielfältigen Beschäftigungsmöglichkeiten. Beide Aspekte haben angesichts des bevorstehenden Regierungswechsels in Großbritannien einen hohen politischen Stellenwert. Britische Unternehmer können die Vorteile reibungsloser Handelsströme und Investitionen genießen. Allerdings könnte Großbritannien den Access verbessern, indem es zum Beispiel den Warenverkehr per Lufttransport intensiviert.

Einzelheiten zu der aktuellen Diskussion sowie Hintergrundinformationen zur Studie „The Power of Access“ und Kopien der Länder-Studien werden unter http://access.fedex.com zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen erhalten Sie bei Felix Ullmann, ergo Kommunikation

Telefon +49 (0)221-91 28 87-26

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Das in Washington, D.C., angesiedelte Zentrum für Wissenschaft, Technologie und wirtschaftliche Entwicklung unterstützt Kunden aus dem privaten und dem öffentlichen Sektor dabei, Lösungen für ökonomische Fragen zu finden. Das Center analysiert Möglichkeiten zur Stärkung von Volkswirtschaften, zur Einführung von Hochtechnologie-Branchen, zur Förderung von Innovationen und zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit. Die Ökonomen des Zentrums sind auf Branchencluster-Entwicklung, Benchmarking, „das Messen des Unmessbaren“ sowie auf wirtschaftliche Bewertungen und Strategien spezialisiert.

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