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FedEx CEO Frederick W. Smith drängt auf eine stärkere Zusammenarbeit zwischen den USA und Europa, mehr Zollreformen und “Open S

January 8, 2005

PARIS – 18. Januar 2005 — Frederick W. Smith, Vorsitzender, Präsident und CEO FedEx Corp. (NYSE: FDX), teilte heute mit, dass der Schlüssel zu mehr Wohlstand in den USA und der Europäischen Union in einer stärkeren Zusammenarbeit und dem gemeinsamen Bestreben liegt, die zwischen den beiden Volkswirtschaften existierenden Schranken aufzuheben.

Im Mittelpunkt der heute von Smith in Paris vor europäischen Entscheidungsträgern aus Politik und Wirtschaft sowie internationalen Journalisten gehaltenen Rede standen der freie Handel und die Weltwirtschaft. Die von ihm behandelten Themen umfassten u.a. die Rolle der Luftfrachtindustrie bezüglich eines vereinfachten globalen Handels, die Bedeutung der EU und der USA als Handelsblöcke und -partner sowie die gesetzlichen Vorschriften und die damit verbundenen Einschränkungen auf den freien Warenfluss.

Seit FedEx vor 30 Jahren den Weg zur Expressluftfracht-Industrie ebnete, ist das Unternehmen ein offener Befürworter des freien Handels und setzt sich für multilaterale und bilaterale Abkommen zur Öffnung der Märkte ein.

Abbau von Einschränkungen

Laut Smith werden mit der kontinuierlichen Liberalisierung des Handels und dem Abbau gesetzlicher Schranken, wie etwa dem Luftfahrt-Protektionismus und den veralteten Zollverfahren, letztlich die Möglichkeiten und der Spielraum der Bürger und Unternehmen der Welt wachsen.

"Es gibt verschiedene Punkte, an denen Frankreich und alle EU-Mitglieder arbeiten müssen, damit sichergestellt ist, dass wir weiterhin vom freien Warenfluss und alle Länder von den Vorteilen des Welthandels profitieren können", hielt Smith fest. "Ich gratuliere Frankreich zu seinem Weitblick, ein höchst flexibles Luftfahrtabkommen mit den USA abgeschlossen zu haben. Ich möchte Frankreich und seine gleich gesinnten europäischen Partner bitten, den Abschluss eines ähnlichen bilateralen Abkommens zwischen den USA und der EU zu unterstützen."

Im Jahre 2002 trafen Frankreich und die USA ein "Open Skies"- oder bilaterales Luftfahrtabkommen.

"In Europa würde die Verabschiedung eines "Open Skies"-Vertrags zwischen den USA und den einzelnen EU-Mitgliedsstaaten beide Seiten darin unterstützen, von den wirtschaftliche Vorteilen des Welthandels zu profitieren", sagte Smith. "Auch wenn eine umfassende Vereinbarung derzeit noch nicht möglich ist, würden wir als einen alternativen ersten Schritt ein reines Frachtabkommen empfehlen."

Hinsichtlich der Zollreform forderte Smith jedes Land der Welt auf, seine Zollabfertigungsprozesse zu vereinfachen, um so den globalen Handel und die Produktivität zu verbessern. Er fügte hinzu, dass die Bedeutung der Produktivität in einer Wirtschaft, in der immer mehr Waren "just in time" beim Endverbraucher eintreffen müssten, umso größer sei.

Smith betonte auch die zunehmende gegenseitige Abhängigkeit der Kulturen und Wirtschaften der beiden Handelsriesen – den USA und der EU – und machte deutlich, wie wichtig deshalb die kontinuierliche Zusammenarbeit sei.

Die Rolle der Luftfrachtindustrie

Smith zeigte auf, welche Rolle FedEx und die Luftfrachtindustrie bei der Vereinfachung des globalen Handels spielen, indem sie Unternehmen – unabhängig von deren Größe und Firmenzweck -ermöglichen, ihre Waren auf dem Weltmarkt zu beschaffen, fertig zu stellen und zu verkaufen.

FedEx sieht der Zukunft der Luftfracht, insbesondere der internationalen Expressluftfracht, positiv entgegen. Laut Branchenprognosen wird das Luftfrachtaufkommen in den nächsten 20 Jahren um durchschnittlich 6,2 Prozent zunehmen, was einer Verdreifachung des derzeitigen Verkehrsvolumens entspricht.

Als Antwort auf das geschätzte Wachstum in der internationalen Expressluftfracht investiert FedEx weiterhin in seine Infrastruktur, um der erwarteten Nachfrage entsprechen zu können. FedEx war das erste nordamerikanische Frachtunternehmen, das den Airbus A380-800F erwarb, um den steigenden Bedürfnissen der internationalen Kunden nachzukommen. Das Unternehmen wird 10 Flugzeuge des Typs A380 anschaffen und erwartet eine Auslieferung des ersten Flugzeugs im August 2008.

Die Anschaffung des A380 ist Teil der internationalen Expansionsstrategie von FedEx. Mit einem Volumen von 1.100 Kubikmetern, einer Kapazität von 150 Tonnen und einer Reichweite von 11.100 Kilometern wird der A380 in der Lage sein, mit nur einem Flug das Volumen zu transportieren, wozu derzeit zwei oder mehr FedEx Express Flüge benötigt werden. Der A380 wird deshalb das FedEx Netzwerk verbessern und es dem Unternehmen ermöglichen, von den globalen Wachstumstrends zu profitieren.

Über FedEx:

FedEx Corp. (NYSE: FDX) stellt seinen Kunden weltweit ein breites Portfolio an Transport-, E-Commerce- und Business Services zur Verfügung. Mit einem jährlichen Umsatz von 27 Mrd. USD bietet das Unternehmen dank seines eigenständigen Netzwerkes an FedEx Tochtergesellschaften und Marken integrierte Lösungen. Weltweit steht FedEx seit Jahren auf der Liste der beliebtesten Arbeitgeber. Für die über 250.000 Mitarbeiter und Subunternehmer stehen Sicherheit sowie die höchsten ethischen und professionellen Standards an erster Stelle, ebenso wie die Bedürfnisse ihrer Kunden und der Gemeinschaften, in denen sie leben und arbeiten. Weitere Informationen erhalten Sie unter fedex.com.

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